Entwicklung einer Rechnungslegungspolitik gemäß IFRS

Die Entwicklung einer Rechnungslegungspolitik nach IFRS ist ein grundlegender Schritt bei der Einführung der internationalen Rechnungslegung, der einheitliche Regeln für die Erfassung, Bewertung, Bilanzierung und Offenlegung von Finanzinformationen festlegt. Eine korrekt formulierte Rechnungslegungspolitik gewährleistet die Konsistenz der Berichterstattung, die Sicherheit der Prüfung und das Vertrauen von Investoren und Kreditgebern.


BDO in der Ukraine bietet umfassende Dienstleistungen zur Entwicklung, Aktualisierung und Anpassung von Rechnungslegungsgrundsätzen in Übereinstimmung mit IFRS, regulatorischen Anforderungen und dem Geschäftsmodell des Unternehmens.


Wann ist eine Rechnungslegungspolitik nach IFRS erforderlich?

Eine Rechnungslegungspolitik nach IFRS ist in folgenden Fällen von entscheidender Bedeutung: 

  • Umstellung von NP(S)BO oder einem anderen lokalen System auf IFRS 
  • Erstellung des ersten Jahresabschlusses nach IFRS 
  • Gewinnung ausländischer Investoren oder Finanzierung 
  • Vorbereitung auf eine Prüfung nach internationalen Standards 
  • Änderungen in der Struktur der Gruppe, M&A, Umstrukturierung 
  • Aktualisierung der IFRS-Standards oder Änderung des Geschäftsmodellsl


Was beinhaltet die Dienstleistung?

Wir entwickeln praktische, anwendungsorientierte und auditfähige Rechnungslegungsgrundsätze, die auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten sind.

Kernelemente:

  • Analyse des Geschäftsmodells und der Geschäftstätigkeit unter IFRS 
  • Auswahl und Begründung von Rechnungslegungsansätzen (Accounting Choices)
  • Entwicklung von Rechnungslegungsgrundsätzen gemäß allen relevanten IFRS-Standards 
  • Abstimmung von fachlichen Urteilen und Bewertungen 
  • Integration in Rechnungslegungssysteme und interne Verfahren 
  • Erstellung der Grundsätze in ukrainischer und/oder englischer Sprache


Unser Ansatz

BDO in der Ukraine verfolgt einen risikoorientierten und investorenorientierten Ansatz: 

  • Einhaltung der IFRS und bewährter internationaler Praktiken 
  • Fokus auf für das Geschäft wesentliche Einschätzungen 
  • Reduzierung des Risikos von Beanstandungen durch Wirtschaftsprüfer 
  • Verständliche Struktur des Dokuments für das Management und die Nutzer der Berichterstattung


Was wird zu Beginn von Ihnen benötigt?

  • Geschäftsmodell und wichtige Verträge (Verkauf/Miete/Finanzierung).
  • Kontenplan, Arbeitsanweisungen, Richtlinien gemäß NP(S)BO/Gruppenrichtlinien (falls vorhanden). 
  • Zugang zu ERP/BI zum Verständnis der Daten und zum Mapping.
  • Beschränkungen/Anforderungen von Kreditgebern, Aufsichtsbehörden, Börsen, Wirtschaftsprüfern.


Ergebnis für den Kunden

Als Ergebnis erhalten Sie:

  • Eine formalisierte, anwendungsbereite Rechnungslegungspolitik gemäß IFRS
  • Einheitliche Rechnungslegungsvorschriften für das gesamte Unternehmen oder die gesamte Unternehmensgruppe 
  • Reduzierung des Risikos von Anpassungen und Beanstandungen durch den Wirtschaftsprüfer 
  • Erhöhung der Transparenz für Investoren und Banken


Vorteile der Zusammenarbeit mit BDO

  • Praxisorientierung: Lösungen, die in Prozessen und Systemen tatsächlich funktionieren. 
  • Branchenerfahrung: Fallbeispiele aus den Bereichen Produktion, Landwirtschaft, Energie, Einzelhandel und Finanzwesen. 
  • Übereinstimmung mit der Gruppe: Wir stimmen unsere Richtlinien mit globalen Anforderungen und Berichtsformaten ab. 
  • Prüfungsbereitschaft: transparente Begründungen, Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen, vollständiger Prüfungspfad.


Planen Sie die Umstellung auf IFRS oder eine Aktualisierung Ihrer Rechnungslegungsgrundsätze?

Wenden Sie sich an uns, wir unterstützen Sie bei der Erstellung von Rechnungslegungsgrundsätzen, denen Wirtschaftsprüfer und Investoren vertrauen.

Hauptkontakte

Roman Hruba

Roman Hruba

Leiter der Abteilung für Buchhaltungsberatung und Transaktionsunterstützung
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IFRS — a globally recognized system of principles and rules for preparing financial statements, ensuring comparability and transparency of financial information.

Accounting policy — a set of principles, methods, and procedures that a company applies when preparing financial statements in accordance with IFRS.

Financial statements — a set of documents (including the balance sheet, income statement, statement of cash flows, and statement of changes in equity) that present the financial position and performance of a company.

Materiality — the assessment of the significance of information, determining whether its disclosure or non-disclosure will influence the decisions of users of financial statements.

Professional judgment — reasonable management decisions in applying IFRS standards in situations where interpretation is required.

Recognition — the process of including individual assets, liabilities, income, or expenses in financial statements.

Measurement — the procedures for determining the value of financial statement items (e.g., at amortized cost, fair value, etc.).

Transaction Identification — the process of identifying events or transactions that are subject to accounting in accordance with IFRS.

De-recognition — the process of removing assets or liabilities from accounts.

Fair value — the price that would be received to sell an asset or paid to transfer a liability between independent market participants.

Cost model — the valuation of assets at their initial cost, less accumulated depreciation and impairment.

CAS (Control Assessment Standard) — the analysis of controls over specific operations or risks in accordance with IFRS.

Consolidation — the process of combining financial statements of a parent company and its subsidiaries into a single set of financial statements.