BDO in der Ukraine auf dem norwegisch-ukrainischen Wirtschaftsforum 2026: Investitionen und Prioritäten für den Wiederaufbau der Ukraine


Das norwegisch-ukrainische Wirtschaftsforum 2026 fand in Lemberg statt – eine der größten ukrainisch-norwegischen Wirtschaftsveranstaltungen der letzten Jahre. Das Forum brachte über 250 Vertreter der ukrainischen und norwegischen Wirtschaft, von zentralen und lokalen Regierungsstellen, Investoren, Branchenverbänden und internationalen Organisationen zusammen.

Im Mittelpunkt der Diskussionen standen folgende Themen: die Gewinnung privater Investitionen für den Wiederaufbau der Ukraine, der Ausbau der wirtschaftlichen Partnerschaft zwischen der Ukraine und Norwegen, das Risikomanagement für internationale Investoren sowie die praktische Einbindung der Wirtschaft in die Umsetzung künftiger Infrastruktur- und Wiederaufbauprojekte.

Im Rahmen des Forums moderierte Ilona Yanovska, Analystin bei BDO in der Ukraine, eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Bedürfnisse und Prioritäten im ukrainischen Bausektor“, bei der die Bedürfnisse und Prioritäten des ukrainischen Bausektors im Mittelpunkt standen. Die Teilnehmer diskutierten das Ausmaß der Schäden, die Finanzierung des Wiederaufbaus, die Projekt- und Personalkapazitäten des Bausektors, den Einsatz von BIM-Technologien, das Prinzip „Build Back Better“ sowie moderne Ansätze für die Entwicklung ukrainischer Städte und Gemeinden.

Das norwegisch-ukrainische Wirtschaftsforum 2026 wurde von der norwegisch-ukrainischen Handelskammer, Innovation Norway, dem Stadtrat von Lemberg, dem IRON-Cluster, dem Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft der Ukraine sowie der norwegischen Botschaft in der Ukraine organisiert.

Das Forum wurde von Jegor Perelygin, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft der Ukraine, Vegard Grøslie Wennesland, Staatssekretär im norwegischen Ministerium für Handel, Industrie und Fischerei, sowie Andriy Sadovyi, Bürgermeister von Lemberg, eröffnet.

In ihren Reden betonten sie die Notwendigkeit einer aktiveren Einbindung von Privatkapital in den Wiederaufbau der Ukraine, die Entwicklung wirksamer Instrumente zum Investitionsrisikomanagement, die Stärkung der ukrainisch-norwegischen Wirtschaftspartnerschaft sowie die praktische Rolle der Wirtschaft bei der Vorbereitung und Umsetzung von Wiederaufbauprojekten.

Conference presentation on Ukraine’s reconstruction efforts and the future of the construction industry. The slide highlights current reconstruction priorities, infrastructure development opportunities, industry experts, and a panel discussion on the needs of Ukraine’s construction sector
 

Norwegen-Büro in Lemberg: Unterstützung für norwegische Unternehmen in der Ukraine

Die Gespräche über die Zusammenarbeit im Investitionsbereich gingen mit konkreten institutionellen Beschlüssen einher. Im Rahmen des Forums wurde eine Vereinbarung über die Einrichtung des „Norway Desk“ in Lemberg unterzeichnet – einer Serviceplattform, die norwegische Unternehmen dabei unterstützen soll, in der Ukraine tätig zu werden, ihre Geschäfte auszubauen oder dort zu investieren.

Die Initiative zielt darauf ab, norwegischen Unternehmen die Suche nach lokalen Partnern, den Zugang zu fachlichem Know-how und die Orientierung im ukrainischen regulatorischen Umfeld zu erleichtern. Die Einrichtung des „Norway Desk“ soll zudem die Entwicklung der bilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit fördern und den Übergang vom anfänglichen Interesse zur Entwicklung konkreter Investitions- und Handelsprojekte unterstützen.

Neben allgemeinen Fragen der Investitionspolitik diskutierten die Forumsteilnehmer anschließend sektorspezifische Möglichkeiten. Das Programm umfasste Sektoren, die derzeit ein erhebliches Potenzial für die ukrainisch-norwegische wirtschaftliche Zusammenarbeit bieten, insbesondere Verteidigungs- und Dual-Use-Technologien, Energie, Medizintechnik, den Agrar- und Industriesektor sowie Wiederaufbau, Sanierung und Bauwesen.


Industrielle Zusammenarbeit im Bereich Verteidigung und Dual-Use

Der Themenbereich „Verteidigung und Dual-Use“ diente als Plattform für die Erörterung industrieller Partnerschaften zwischen ukrainischen und norwegischen Unternehmen. Zu den Teilnehmern dieser thematischen Sitzung zählten Vyriy, DK NEJET, NORDA Dynamics, Maritime Robotics, Oko Camera, Pai Defence und Protectoria.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Gesprächen, bei denen der Schwerpunkt meist auf der Lieferung von Verteidigungsgütern liegt, diskutierten die Teilnehmer Möglichkeiten für eine langfristige industrielle Zusammenarbeit, gemeinsame Technologieentwicklung und die Einbindung ukrainischer Unternehmen in europäische Produktions- und Technologiekette.

Während der Diskussion wurde betont, dass ukrainische Technologieunternehmen über umfangreiche Erfahrung in der schnellen Entwicklung, Erprobung und Anpassung von Lösungen unter schwierigen Bedingungen verfügen. Norwegische Partner können zudem bei der Kapitalbeschaffung, dem Aufbau von ingenieurtechnischem Know-how, der Ausweitung der Produktion und dem Eintritt ukrainischer Unternehmen in internationale Märkte helfen.


Bedürfnisse und Prioritäten des ukrainischen Bausektors

Das Thema des Wiederaufbaus der Ukraine wurde in einer separaten Diskussionsrunde behandelt, die sich mit den Herausforderungen für die Bauindustrie und der praktischen Umsetzung von Infrastrukturprojekten befasste.
Im Rahmen dieser Veranstaltung moderierte Ilona Yanovska, Analystin bei BDO in der Ukraine, die Podiumsdiskussion „Bedarf und Prioritäten im ukrainischen Bausektor“.

An der Diskussion nahmen folgende Teilnehmer teil:
  • Roman Komendant, stellvertretender Leiter der staatlichen Agentur für den Wiederaufbau und die Entwicklung der Infrastruktur der Ukraine, zuständig für digitale Entwicklung, digitale Transformation und Digitalisierung.
  • Nazarii Berbeka, Vertreter des Stadtrats von Lemberg.
  • Oleksandr Novytskyi, Leiter des Ingenieurbüros EvoCon.

Die Diskussionsteilnehmer befassten sich mit dem Ausmaß der Schäden, der Notwendigkeit des Wiederaufbaus der Infrastruktur sowie der Fähigkeit der Ukraine, Wiederaufbauprojekte unter Einsatz eigener Mittel, internationaler Finanzhilfen und des Fachwissens ausländischer Partner vorzubereiten und umzusetzen.

Während des Vortrags von Roman Komendant wurde darauf hingewiesen, dass derzeit ein Portfolio internationaler Investitionsprojekte im Wert von rund 1,5 Milliarden Euro in der Ukraine umgesetzt wird. Es umfasst 15 Regionen des Landes und wird mit Unterstützung der Weltbank, der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, der Europäischen Investitionsbank, der Japanischen Agentur für internationale Zusammenarbeit (JICA), der Europäischen Union und anderer internationaler Institutionen umgesetzt.

Einer der Kernpunkte der Diskussion war, dass trotz der schrittweisen Stärkung der innenstaatlichen Kapazitäten der Ukraine die Umsetzung eines erheblichen Teils der groß angelegten Wiederaufbauprojekte weiterhin auf die finanzielle, technische und institutionelle Unterstützung internationaler Partner angewiesen ist.

Gleichzeitig hängt die Wirksamkeit dieser Unterstützung nicht nur von der Verfügbarkeit von Finanzmitteln ab, sondern auch von der Qualität der Projektvorbereitung, der Transparenz der Verfahren, der Verfügbarkeit kompetenter Teams, einer realistischen Planung und der Fähigkeit, Risiken in allen Phasen der Umsetzung zu bewältigen.


Sanierung oder Neubau

Ansätze zur Vorbereitung und Umsetzung künftiger Wiederaufbauprojekte waren Gegenstand einer gesonderten Diskussion. Die Teilnehmer befassten sich mit der Wahl zwischen dem Wiederaufbau beschädigter Einrichtungen und Neubauten, wobei sie den technischen Zustand der Bauwerke, die Wirtschaftlichkeit, die Bedürfnisse der lokalen Gemeinschaften und die langfristigen Entwicklungsaussichten der Gebiete berücksichtigten.

Die Diskussion befasste sich auch mit der Anwendung des Prinzips „Build Back Better“, wonach sich der Wiederaufbau nicht darauf beschränken sollte, Einrichtungen lediglich in ihren früheren Zustand zurückzuversetzen. Zukünftige Projekte müssen darauf abzielen, die Sicherheit, Energieeffizienz, Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und Funktionalität der Infrastruktur zu verbessern.

Dieser Ansatz ermöglicht es, die zukünftigen Bedürfnisse der Gemeinden, demografische Veränderungen, neue Anforderungen an das städtische Umfeld sowie die Notwendigkeit, die Infrastruktur an langfristige wirtschaftliche und soziale Herausforderungen anzupassen, zu berücksichtigen.


BIM-Technologien in Bau- und Infrastrukturprojekten

Der Einsatz von Building Information Modelling (BIM) bei der Planung, Konzeption und Umsetzung von Bau- und Infrastrukturprojekten ist zu einem zentralen Thema geworden.

Der Einsatz von BIM ermöglicht es, architektonische, ingenieurtechnische, technische und finanzielle Daten eines Projekts in einem einzigen digitalen Modell zu vereinen. Dies erleichtert eine bessere Koordination zwischen den Projektbeteiligten, die rechtzeitige Erkennung von Fehlern, eine genauere Planung von Zeitplänen und Kosten sowie eine größere Transparenz bei der Projektabwicklung.

Im Zusammenhang mit dem groß angelegten Wiederaufbau der Ukraine könnte die Digitalisierung von Bauprozessen zu einem wichtigen Instrument zur Steigerung der Effizienz öffentlicher, privater und internationaler Finanzmittel werden.

Gleichzeitig erfordert die erfolgreiche Umsetzung von BIM nicht nur die geeignete Software, sondern auch geschulte Fachkräfte, einheitliche Standards, hochwertige Quelldaten und eine gute Abstimmung zwischen Auftraggebern, Planern, Bauunternehmen und Behörden.


Steigende Materialkosten und Arbeitskräftemangel

Die nächste Fragenreihe konzentrierte sich auf die Faktoren, die die Fähigkeit des Bausektors zur Umsetzung von Wiederaufbauprojekten bestimmen. Die Teilnehmer diskutierten die steigenden Kosten für Baumaterialien, Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, den Fachkräftemangel sowie die Notwendigkeit, Berufsbildungs- und Umschulungsprogramme auszuweiten.

Den Ergebnissen einer von Nazarii Berbeka vorgestellten Studie zufolge wirken sich steigende Materialkosten direkt auf die Budgets, Zeitpläne und die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Bauprojekten aus. Angesichts der langen Laufzeit solcher Projekte können Preisschwankungen eine Überprüfung der Kostenvoranschläge, Finanzierungsbedingungen und Arbeitspläne erforderlich machen.

Der Arbeitskräftemangel bleibt zudem eines der größten Hindernisse für die Ausweitung der Wiederaufbaumaßnahmen. Die Baubranche benötigt nicht nur Fachkräfte, sondern auch Ingenieure, Architekten, Projektmanager sowie Spezialisten für Kostenkalkulation, digitale Modellierung, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie für Umwelt- und Sozialfragen.

Gleichzeitig betonten die Teilnehmer, dass eines der wichtigsten Instrumente zur Überwindung des Fachkräftemangels die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Bildungseinrichtungen ist, die darin besteht, Studierenden praktische Ausbildung zu bieten, sie in reale Projekte einzubinden und ihre anschließende Beschäftigung in Unternehmen der Branche zu erleichtern.

Um die langfristige Tragfähigkeit des Sektors zu gewährleisten, sollten solche Initiativen ausgeweitet und durch Umschulungsprogramme für Kriegsveteranen, Binnenvertriebene und andere Gruppen ergänzt werden, die im Wiederaufbausektor in den Arbeitsmarkt integriert werden können.


Von der Sanierung von Einrichtungen bis hin zur territorialen Entwicklung

Neben Fragen der Finanzierung, der Personalausstattung und der Projektkapazitäten diskutierten die Teilnehmer die langfristigen Auswirkungen der Entscheidungen, die derzeit getroffen werden.

Insbesondere wies Oleksandr Novytskyi auf das Thema der territorialen Revitalisierung und zeitgemäße Ansätze im Städtebau hin. Er betonte die Notwendigkeit, Wiederaufbauprojekte unter Berücksichtigung der zukünftigen Entwicklung der Städte, der Veränderungen in der demografischen Struktur, der Bedürfnisse der Gemeinden und der Möglichkeiten für wirtschaftliches Wachstum zu planen.

Die Revitalisierung von Gebieten umfasst nicht nur die physische Wiederherstellung beschädigter Infrastruktur, sondern auch ein Umdenken hinsichtlich der Funktionen städtischer Räume, die Schaffung neuer wirtschaftlicher Möglichkeiten, die Entwicklung öffentlicher Räume, die Verbesserung der Umweltqualität und eine effizientere Landnutzung.

Dieser Ansatz ist besonders wichtig für Gemeinden, in denen der Krieg die demografische Struktur, die wirtschaftliche Aktivität und die Bedürfnisse in Bezug auf Wohnen, Verkehr, Bildung, Gesundheitsversorgung und soziale Dienste erheblich verändert hat.


Wie lässt sich der Wiederaufbau der Ukraine in den nächsten 3–5 Jahren vorantreiben?

Zum Abschluss der Diskussion stellte die Moderatorin Ilona Yanovska den Teilnehmern eine Frage, die den Fokus der Unterhaltung von den aktuellen Herausforderungen auf eine strategische Perspektive lenkte:
 

„Wie stellen Sie sich die Entwicklung des Wiederaufbauprozesses in der Ukraine in den nächsten drei bis fünf Jahren vor, um dessen kontinuierliche Ausweitung und einen systematischen Ansatz zu gewährleisten?“


Diese Frage bildete den logischen Abschluss der Diskussion, in deren Mittelpunkt die Themen Finanzierung, Personalressourcen, Projektkapazitäten, Digitalisierung, moderne Planungsansätze und die langfristige Nachhaltigkeit des Wiederaufbauprozesses standen.

Eine der wichtigsten Schlussfolgerungen war, dass die Ausweitung der Wiederaufbaumaßnahmen einen systematischen Ansatz erfordert, der eine hochwertige Projektvorbereitung, transparente Verfahren, den Zugang zu Finanzmitteln, die Entwicklung des Humankapitals sowie die Koordinierung zwischen Staat, lokalen Gemeinden, der Wirtschaft und internationalen Partnern miteinander verbindet.

Neben der Instandsetzung beschädigter Einrichtungen ist es wichtig, bereits jetzt die Grundlagen für die langfristige Entwicklung dieser Gebiete zu schaffen, die Qualität des städtischen Umfelds zu verbessern und eine Infrastruktur zu schaffen, die den zukünftigen Bedürfnissen der lokalen Gemeinden gerecht wird.


Die ukrainisch-norwegische Partnerschaft setzt Pläne in Projekte um

Das norwegisch-ukrainische Wirtschaftsforum 2026 zeigte das wachsende Interesse der internationalen Wirtschaft an einer Beteiligung am Wiederaufbau der Ukraine sowie die Bereitschaft ukrainischer und norwegischer Partner, von der Diskussion allgemeiner Möglichkeiten zur Entwicklung konkreter Kooperationsprojekte überzugehen.

Gleichzeitig sollte das internationale Interesse durch gut vorbereitete Projekte, transparente Geschäftsmodelle, einen klaren Risikorahmen, realistische Finanzprognosen und kompetente Teams untermauert werden, die eine praktische Umsetzung gewährleisten können.

Für BDO in der Ukraine bot die Teilnahme am Forum die Gelegenheit, sich an fachlichen Diskussionen über die Herausforderungen und Prioritäten der Baubranche sowie an einem breiter angelegten Dialog über Mechanismen zur Gewinnung von Investitionen und zur Umsetzung der Wiederaufbauprojekte in der Ukraine zu beteiligen.

Die Ergebnisse dieser Diskussionen bilden die Grundlage für eine bessere Vorbereitung von Investitions- und Infrastrukturprojekten, die Gewinnung internationaler Finanzmittel, das Risikomanagement sowie die Koordination zwischen staatlichen Institutionen, Unternehmen, Kommunen und internationalen Partnern.


Planen Sie ein Investitions- oder Sanierungsprojekt in der Ukraine?

Die Experten von BDO in der Ukraine unterstützen ukrainische und internationale Unternehmen dabei, Chancen und Risiken zu bewerten, in den ukrainischen Markt einzutreten, Investitions- und Infrastrukturprojekte vorzubereiten, Finanzmodelle zu entwickeln und die Projekte so vorzubereiten, dass sie für die Sicherung von Finanzmitteln und die praktische Umsetzung bereit sind.

Unser Team kann Sie in den folgenden Bereichen unterstützen:
Bitte füllen Sie das untenstehende Formular aus. Die Experten von BDO in der Ukraine werden sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen, um Ihr Projekt zu besprechen, Ihren Bedarf zu ermitteln und konkrete nächste Schritte festzulegen.

Wichtigste Schlussfolgerungen:

  • Die ukrainisch-norwegische Partnerschaft entwickelt sich vom Dialog hin zur Umsetzung von Projekten: Das Forum bestätigte das große Interesse norwegischer Unternehmen an Investitionen in den Wiederaufbau der Ukraine sowie die Bereitschaft beider Seiten, konkrete gemeinsame Initiativen zu entwickeln.
  • Gut vorbereitete Projekte sind entscheidend für die Ausweitung der Wiederaufbaubemühungen: Der Erfolg bei der Gewinnung internationaler Finanzmittel hängt nicht nur von der Verfügbarkeit von Mitteln ab, sondern auch von transparenten Verfahren, professionellen Teams, Risikomanagement und realistischer Planung.
  • Der Bausektor steht vor zentralen Herausforderungen: Steigende Materialkosten und ein Mangel an Fachkräften bleiben die größten Hindernisse für die Umsetzung groß angelegter Infrastrukturprojekte.
  • Der Wiederaufbau sollte auf dem „Build Back Better“-Prinzip basieren: Dabei geht es nicht nur um die Wiederherstellung zerstörter Einrichtungen, sondern auch um die Schaffung einer sichereren, energieeffizienteren, nachhaltigeren und moderneren Infrastruktur, die den zukünftigen Bedürfnissen der Gemeinden Rechnung trägt.
  • Die Digitalisierung und die Bewältigung des Fachkräftemangels sind für den Wiederaufbau von entscheidender Bedeutung: Die Einführung von BIM-Technologien, die Entwicklung des Humankapitals und die Einbindung internationalen Fachwissens sind wesentliche Voraussetzungen für einen effektiven und systematischen Wiederaufbau der Ukraine in den kommenden Jahren.

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